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17. Jahrh.

Der Westchor

Den Innenraum des Westchors prägen die großformatigen Fenster und das imposante Netzgewölbe. Es ist allerdings nicht mehr im Original erhalten, sondern eine Rekonstruktion aus den 1930er Jahren. Nach einem Brand 1689 stürzte das Gewölbe wenige Jahre später ein. Jahrelang besaß der Westchor kein Dach. Erst im 19. Jahrhundert wurde eine Decke eingezogen und 1934- 1937 unter dem Architekten Paul Meißner das Gewölbe rekonstruiert. Hoch oben im Gewölbe zeigt der Schlussstein ein Bildnis von Katharina, die Namensgeberin der Kirche. Zu sehen ist die sogenannte mystische Verlobung Jesu mit ihr - als Sinnbild für das Eingehen der Verbindung dieser Kirche mit Christus. Achten Sie auf den ausgestreckten Finger Katharinas, die den Verlobungsring erwartet. Wie im Hauptschiff lassen sich auch im Westchor an den Wänden zahlreiche Grabdenkmäler finden. Darüber verleihen die großformatigen Fenster im Inneren des Westchors dem Raum eine wundervolle helle Lichtstimmung.
weiterführende Literatur
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Der Innenraum des Westchors
Fenster und Gewölbe des Westchors
Schlussstein mit Bildnis von Katharina