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1934–1937

Nichts bleibt für die Ewigkeit

Bereits wenige einige Jahrzehnte nach der großen Restaurierung im 19. Jahrhundert waren es erforderlich, abermals Erhaltungsmaßnahmen erforderlich; durchzuführen. Einige Werksteine waren erneut verwittert, und es gab Bedenken zur Statik am Vierungsturm sowie Probleme mit der DacheEntwässerung des Daches. Paul Meißner, der Denkmalpfleger von Rheinhessen, leitete 1934 – 1937 die erforderlichen Restaurierungsmaßnahmen. Unter anderem nahm Meißner Neben der die Rekonstruktion des Westchorgewölbes vor. Außerdem verstärkte wurden unter Meißner auch andere Teile der Kirche restauriert und umgebaut. Von ihm stammen die Verstärkunger den des Vierungsturms sowie die Treppe aus Stahlbeton, die zur heutigen Aussichtsplattform im Vierungsturm führt. Für die Restaurierung der Auch an der Bauskulptur und des den Maßwerksen mussten einige Teile ausgetauscht werden. Man nutzte man einen härteren Buntsandstein in der Hoffnung, dieser würde mehr Bestand haben. als der von Schmidt 1878 gewählte Sandstein. Dass diese Instandsetzung in den 1930er Jahren erfolgte, ist heute noch an dem als Steinmetzzeichen verwendete Hakenkreuz zu erkennen. Der härtere Sandstein half allerdings nur bedingt gegen den , den Verwitterungsprozess der Bausubstanz aufzuhalten; auch in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg mussten immer wieder Restaurierungs- und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. Auswechslungen von Teilen der Bauskulptur an der Südfassade erfolgten in den Jahren 1957-1977 und 1985-1986. Damit die Katharinenkirche auch weiterhin in ihrem heutigen Glanz erstrahlt, werden auch künftig immer wieder Instandhaltungsarbeiten erforderlich sein.
weiterführende Literatur
[1]
Schöbel, Tina u.a.: Inventarisierung von Architekturfragmenten und Gipsabgüssen der Katharinenkirche Oppenheim Mai – November 2013. Universität Heidelberg 2014.
[2]
Spengler, Otto: Die Restaurierungsarbeiten an der St. Katharinenkirche seit 1957. In: Servatius, Carlo / Steitz, Heinrich / Weber, Friedrich: St. Katharinen zu Oppenheim. Lebendige Steine ‒ Spiegel der Geschichte. Oppenheim 1989, S. 537‒83.
[3]
Zimmermann, Georg: Restaurierung und Renovierungen der Katharinenkirche seit 1689. In: Servatius, Carlo / Steitz, Heinrich / Weber, Friedrich: St. Katharinen zu Oppenheim. Lebendige Steine ‒ Spiegel der Geschichte. Oppenheim 1989, S. 489‒535.
[4]
Treppenmodell Vierungsturm in kleinem Maßstab