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1414

Madern Gerthener

Madern Gerthener war Stadtbaumeister der Freien Reichsstadt Frankfurt am Main. Er entstammt einer Frankfurter Steinmetz-Familie. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er dessen Werkstatt. Um 1390 geht er auf Wanderschaft. 1392 kehrt er zurück nach Frankfurt, um im Dienst der Stadt tätig zu sein. Um 1400 heiratet er die Bürgertochter Adelheid Gulden zum Schußhan. In den Folgejahren sind Bauarbeiten an St. Bartholomäus (Kaiserdom), an der Liebfrauenkirche und der Leonhardkirche belegt. 1414 ist er am Bau des Westchores der Katharinenkirche beteiligt. Im Jahr 1419 reist er nach Straßburg als Gutachter für den Bau des dortigen Münsterturms. „Mit universaler Begabung verband er ungewöhnlichen Weitblick. Sein Bestreben, französische, niederländische und englische Anregungen mit der deutschen Spätgotik zu verbinden, ließ ihn neue Wege beschreiten, so verwandte er bereits Maßwerkgewölbe, Bogenrippen und Astwerkmotive; einzigartig ist der von ihm geplante Kuppelabschluß des Domturmes.“
weiterführende Literatur
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Madern_Gerthener Gerhard Ringshausen: Madern Gerthener. Leben und Werk nach den Urkunden. Diss. Universität Göttingen 1969. Gerhard Ringshausen: Madern Gerthener. Frankfurts großer Architekt und Bildhauer der Spätgotik“. Frankfurt 2015.
[2]
https://www.fr.de/frankfurt/mittelalterlicher-stararchitekt-11173991.html
[3]
[4]
Madern Gerthener (?)